Hinter der Gegenwartskunst

Für Außenstehende ist die Kunstwelt oftmals ein faszinierendes, weil schlecht fassbares Universum. Viel glitzert, es wird Sekt getrunken, gebusselt. Wer ruled das Business? Kurator, Sammler, Museumschef, Galerist, Kritiker (bewusst nicht gegendert). Wer viele Antworten geben kann, fragt höchstens “Na, schon was Interessantes gesehen?” – die Standard-Investigativfrage des Businesses. Ja, wir haben Interessantes gesehen und gehört. Keine Kunstwerke aber, kein letzter, heißer Theorie-Scheiß. Keine Starkurator*innen und die hohe Museumsleitung stehen bei uns dieses Mal auf dem Speiseplan, sondern ein Blick hinter die Kulissen ist für diesen Beitrag das, nach dem wir suchen. Vorsichtig, Looky, but no touchy – unauffällig haben wir uns an die Versen eines Kunstwerks und einer ganzen Ausstellung geheftet. Abseits der klassischen Akteure haben wir uns schnell komplett wohlgefühlt: Beim Schlosser (Herr Gassi), der ein Kunstwerk fertigt, beim Architekten (Jakob Breitenlechner), der eine Ausstellung plant (und baut), bei der Kunstspediteurin (KathrinSandrini), die eine Ausstellung rund um die Welt schickt, beim Kulturmanager (Robert Gander), der Museen berät und beim Techniker (“Dor Tobi”), der den Ausstellungsaufbau koordiniert. Wir begleiten das Kunstwerk von der Werkstatt ins Museum. All diese Dienstleistungen kommen frisch aus nächster Umgebung. Ja, natürlich würden Grafiker*innen, Vermittler*innen, Restaurator*innen, Fotograf*innen, Verlage und Etliche mehr in das Feld jener Kulturarbeiter*innen passen, die beim Nachdenken über Kunst allzu oft durch den Rost fallen. Sie alle gehören im positivsten Sinne hinter die Gegenwartskunst. Deshalb, in der aktuellen Diskussion darüber, inwiefern Kultur denn überhaupt systemrelevant ist, müssen sie ebenso mitbedacht werden, wie Künstler*innen oder Kunstvereine. Denn bei ihnen taucht man tief ein in das Business Kunst. Und wir wollen die Kunstwelt stets etwas fassbarer machen. Lesen und Zuhören auf eigene Gefahr! Das Plaudern hinter den Kulissen ist entzaubernd und faszinierend zugleich.

 
P.S. Mit diesem Beitrag machen wir euch die Lektüre etwas bekömmlicher und servieren in kleinen Happen. Pro Woche gibt es Nachschlag. Mahlzeit!

“Meine Arbeit sieht man nur, wenn ich sie schlecht mache”. Oder warum man als Techniker auch immer ein bisschen Pädagoge sein muss.

Künstler*innen? Kurator*innen? Museumsleiter*innen? Langweilig! Für unseren aktuellen Beitrag blicken wir hinter die Kulissen des Kunstbetriebs und begleiten das Kunstwerk von der Werkstatt ins Museum. Im Museum geht es in den Endspurt. Zuerst muss aber nochmals alles um-, auf- neugebaut werden. Tobias Weißbacher ist Experte, wenn es um Ausstellungstechnik geht. Er weiß, was, wo und wie am besten hängt, steht oder liegt und was gar nicht geht.
 
Titelbild | Edith Dekyndt They Shoot Horses, 2017 Ausstellungsansicht ACCENTISMS, TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, 2017/18 Courtesy Galerie Greta Meert, Brüssel / die Künstlerin The artwork was created in the mark of and coproduced by the BelgianArtPrize, BOZAR/Centre for Fine Arts, Brussels Foto: Günter Kresser 

“Wenn du ein gutes Team hast, in dem jedem eine tragende Rolle zukommt, dann ist es nicht unbedingt so wichtig, wie versiert jeder Einzelne ist. Das Team entwickelt eine Eigendynamik, die übersteigt die Leistung eines Einzelnen bei Weitem.”

Tobias Weißbacher

Von 2009 bis 2011 hat Tobias Weißbacher den Österreichischen Pavillon technisch betreut.

Tobias Weißbacher

Tobias Weißbacher (*1976) ist technischer Manager und Projektmanager aus der Wildschönau. Er hat in Innsbruck Pädagogik mit dem Schwerpunkt Grundlagen der Beratung studiert und arbeitet seit 2001 in unterschiedlichen Institutionen an der Umsetzung von Ausstellungen. Er wirkte bisher bei über 150 Ausstellungen mit.

Was machst du genau?

Nie das Gleiche, das liebe ich so an meiner Arbeit. Das Attraktive an meiner Arbeit für Ausstellungshäuser und Künstler*innen besteht in der Formgebung der Präsentation, die als Ausdruck stets neue Eindrücke sucht, findet und schließlich vermittelt. Es ist mein Privileg, für und mit Menschen zu arbeiten, die in ihrem Wirken die Welt stets neu definieren und gestalten.

Wie definiert sich deine Tätigkeit?

Berufsbezeichnungen gab es im Laufe der Jahre schon mehrere. Eigentlich bin ich zuständig für das gesamte technische Management, für die Organisation der Ausstellungstechnik – vom Angebot bis zur Installation. Die Wirtschaftskammer sagt, ich bin ein Werbearchitekt. Zuletzt habe ich eine Weiterbildung als Projektmanager absolviert. Darin spiegelt sich auch das Spektrum meiner Tätigkeit am Besten wider: Die Methode des Projektmanagements wurde ja entwickelt, um auf dem Mond zu landen. Ausstellungen sind diesbezüglich ähnlich, sie stellen uns – ebenso wie die Landung auf dem Erdtrabanten – vor die Herausforderung, jeweils Neues generieren zu wollen. 

Wie kamst du zu deinem Beruf?

Den Anfang machte während meines Studiums die Anfrage eines Freundes, ob ich ihm aushelfen könnte, 2001 im Innsbrucker Taxispalais bei der Ausstellung Personal Cuts von Sanja Iveković. Ich montierte dort einen Fernseher, platzierte Kabel und strich ein paar Wände. Daraufhin wurde ich immer wieder als Art Troubleshooter bei Angelegenheiten technischer Natur angefragt. Seit 2004 bin ich im Taxispalais als Technischer Leiter tätig sowie in diversen anderen Institutionen beziehungsweise auch direkt für Künstler*innen.

Eine Zwischenstationen führte dich auch auf die Biennale in Venedig.

Genau, als Silvia Eiblmayr 2009 mit VALIE EXPORT Kommissärin des Österreichischen Pavillons war, habe ich erstmals auf der Biennale gearbeitet. Geholt wurde ich damals in den letzten Wochen vor der Preview, als der Hut brannte – also wiederum als Troubleshooter. In den folgenden drei Jahren habe ich den Pavillon betreut und an den Ausstellungen mitgearbeitet.

Wie war die Atmosphäre auf der Biennale?

Venedig hat eine ganz eigene Dynamik, alle zwei Jahre versammelt sich die Elite der Kunstwelt auf einem Fleck. Von Budgets, die bei einer Million Euro beginnen, kann der Kunstbetrieb andernorts oft nur träumen. Dementsprechend ambitioniert sind die Projekte, die dort realisiert werden. 
Organisatorisch ist Venedig jedoch ein heißes Pflaster. Ganz Venedig ist ausgebucht, besonders zu Zeiten der Biennale, es gibt keine Straßen, keine Baumärkte. Die Logistik ist extrem aufwendig, die Ressourcen vor Ort sind extrem beschränkt aber die Motivation und die Erwartungen sind extrem hoch.

Eine Frage, die uns verfolgt, ist jene der Nachhaltigkeit - gerade weil wir jetzt nochmal über die Biennale sprechen. Ändert sich da was?

Netzwerker haben einen Vorsprung. Meine Mitarbeiter in Venedig initiierten schon in den frühen 2000ern die Plattform Rebiennale. Sie versuchen bereits im Vorfeld der Biennale, also schon in der Planungsphase auf die Pavillons und die Verantwortlichen zuzugehen und die Verwendung  von Materialen für den Gebrauch nach der Ausstellung zweckzuwidmen; das heißt, sie übernehmen die Entsorgung und bekommen dafür das verwendete Material. Das erspart den Ausführenden die unglaublich hohen Entsorgungskosten in Venedig und ermöglicht die nachhaltige Verwendung unserer Ressourcen anstelle der andernorts oftmals stattfindenden Materialschlacht. Hier in Innsbruck arbeite ich übrigens mit einem ähnlichen Modell, allerdings ohne Plattform: Falls möglich, verwenden wir für den Aufbau lokale und nachhaltig nutzbare Materialien. Und danach versuchen wir, sie wiederzuverwenden, sie etwa an Institutionen weiterzugeben. Verwendung für das Material haben in Innsbruck etwa die Kunst- und Architekturschule bilding, die Kultureinrichtung Die Bäckerei, das ./studio3 der Uni Innsbruck oder auch das Upcyclingstudio.

Wie können wir uns die Vorbereitung auf eine Ausstellung oder den ersten Kontakt mit Kurator*innen vorstellen? - Kommen sie mit einem Plan zu dir und du gibst dann Tipps, was geht und was nicht?

Das hängt von den Auftraggebern ab, kann also sehr verschieden sein. Kommt der Auftrag von einem*er Künstler*in, der*die Hilfe beim Verpacken und Hängen von ein paar Bildern braucht? Oder soll – wie bei Markus Schinwalds Installation für den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2011 – innerhalb von drei Monaten ein tonnenschweres Labyrinth von einer Decke abhängt werden, die noch gar nicht existiert? Wie sich das Umsetzen der Ideen und Wünsche gestaltet, hängt maßgeblich von den zur Verfügung stehenden Ressourcen Zeit und Budget ab. 
Grundsätzlich ist alles möglich, eben wie bei der Mondlandung. Die Herausforderung meiner Arbeit besteht darin, diese kosteneffizient, termingerecht und mit maximaler Wirkung umzusetzen, also auch mit bescheideneren Mitteln außergewöhnliche Ideen zu realisieren. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, die richtigen Leute zusammenzubringen. Jedes Projekt lebt von den Mitwirkenden. 

Um was kümmerst du dich? Auch um die Besorgung von Material?

Falls erwünscht, liefere ich das Gesamtpaket. Manchmal ist ja lediglich ein Beratungsgespräch oder die Empfehlung des entsprechenden Fachpersonals nötig. Ausstellungsorganisation ist ein umfangreiches Tätigkeitsfeld, in dem von der Idee bis zur Umsetzung manchmal Jahre vergehen. Wie bei der Ausstellung anlässlich 350 Jahre Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Schönheit vor Weisheit im Landesmuseum Ferdinandeum. Bei einem solchen Mammutprojekt stehen einem die entsprechenden organisatorischen Möglichkeiten zur Verfügung, man kann von langer Hand planen und minutiös umsetzen. Andere Institutionen wollen mit ihren Ausstellungen oder Veranstaltungen lieber spontan auf aktuelle politische Ereignisse reagieren, müssen dann allerdings durch die kurzfristige Planung beschränkte Möglichkeiten in der Ausführung der Umsetzung hinnehmen.
Schön finde ich die Zusammenarbeit mit der jüngeren Generation, als Beispiel: eine aktuelle Ausstellung im Offspace „Reich für die Insel“ vor dem Tiroler Landestheater, in der Architekturstudent*innen aus dem Lehrgang von Künstler Thomas Feuerstein aus dem ./studio3 die Ergebnisse des letzten Semesters präsentieren. Kooperationen zwischen Ausstellungshaus und Universität unternimmt in Tirol auch regelmäßig das Museum der Völker in Schwaz; dort wird Studierenden eine Plattform geboten, sich mittels Ausstellungsarchitektur zu verwirklichen. 
An der Vielfältigkeit der Konstellationen lässt sich ablesen, wie verschiedenartig mein Einsatzbereich ist. Je nach Bedarf begleite ich im engen Austausch Galerien und Künstler*Innen über den gesamten Zeitraum der Ausstellungskonzeption. Ich erkunde mit ihnen die Möglichkeiten von der Entwicklung der Idee zum Konzept mittels erprobten Strategien bis hin zur konkreten Umsetzung. Vom Zeichnen der Pläne, dem Einholen von Angeboten oder deren Erstellung bis zur Produktion respektive deren Koordination gestalte ich aktiv mit.

Wie viel Zeit ist für den Aufbau normalerweise reserviert?

Das hängt von der Ausstellung ab, vielleicht zwei Wochen im Durchschnitt? Wenn Flachware, sprich Bilder gehängt werden, dann braucht es oftmals nur wenige Stunden. Wenn komplexe Strukturen in begrenzten Zeiträumen errichtet werden sollen, bedarf es einer sehr straffen Organisation – das kann zum entscheidenden Kostenfaktor werden und Risiken bergen. Deshalb wird bei umfangreichen Projekten der Zeitrahmen großzügiger gestaltet. Ob die Umsetzung trotz aller möglichen Komplikationen reibungslos ablaufen kann, ist vorrangig eine Frage der Organisation.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Künstler*innen?

Das ist auch immer unterschiedlich, Künstler*innen sind ja meist sehr interessante Persönlichkeiten. Vielleicht, weil es für sie immer darum geht, etwas Neues zu schaffen. 
Problematisch kann es sein, wenn Künstler*innen unsicher aber dennoch ambitioniert sind. Manchmal, wenn sie im Ausstellungswesen unerfahren sind, wissen sie noch nicht genau, was sie wollen. Als Folge werden wichtige Entscheidungen für die Ausstellung nicht getroffen und hintangestellt. Das kann für alle Beteiligten unangenehm sein. Auch mit solchen oder gar mit unvorhersehbaren Umständen muss man bzw. muss das gesamte Team bei Terminarbeit umgehen lernen und präzise reagieren. Wenn du ein gutes Team hast, in dem jedem eine tragende Rolle zukommt, dann ist es nicht unbedingt so wichtig, wie versiert jeder Einzelne ist. Das Team entwickelt eine Eigendynamik, die übersteigt die Leistung eines Einzelnen bei Weitem. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Achtest du bei fremden Ausstellungen besonders darauf, wie sie installiert wurde? Eine Art Berufskrankheit?

Ja, natürlich schaut man, wie die Anderen arbeiten und natürlich fällt mir auf, wenn irgendwo das Budget ausging oder wenn es am Schluss besonders eilig wurde oder einfach nur schlampig gearbeitet wurde. Ich sage gern, meine Arbeit sieht man nur, wenn ich sie nicht vollende. Das ist wie im Haushalt, dort sieht man auch nur was nicht erledigt wurde. Das ist schlecht für’s Ego gut für die Demut. Das Wesen meines Jobs ist es, das Werk ins rechte Licht zu rücken, nicht aber meine Arbeit, wohl aber ist sie die Grundlage jeder Ausstellung. Die Glanzleistungen meiner Branche inspirieren mich aber genauso wie die Architektur und das Design oder eine präzise ausgeführte Tischlerarbeit. Es gibt unglaublich viele Leute in meiner Branche, die wunderbare Arbeit leisten.

Was waren die verrücktesten Erfahrungen, die du in deiner Laufbahn als technischer Manager gemacht hast?

Bei meiner Arbeit im Taxispalais gab es schon regelmäßig Extremsituationen: Für Hans Schabus haben wir in der Ausstellung Die Kräfte hinter den Formen, schon mal die Ecke des Ausstellungsraumes herausgeschnitten und mitten im Raum platziert. Für Thomas Feuerstein wurden zwei Kilometer Schläuche verlegt und eine gläserne Kläranlage in die Halle gehängt. Für Christoph Hinteregger haben wir 12.0000 leere Kugelschreiberhülsen an einer sechs Meter hohen Betonmauer angebracht. Eine meiner fleißigsten Mitstreiterinnen hat in drei Tagen Edith Dekyndts Vorhang (“They shoot horses”) mit 100.000 Nägeln zurecht gerückt. Ja, da gab es schon einiges.

Welche Kunst beeindruckt dich?

Wirklich Unterschiedliches. Vor dem verklärten Blick der Madonna mit Kind im San Zaccaria-Altarbild, gefertigt von Giovanni Bellini, werde ich richtig andächtig. Das Bild, dieses unschuldige Gesicht brennt sich ins Hirn und lässt einen ein Leben lang nicht mehr los. Auch Michelangelos Pietá, sein letztes Werk, an dem er bis zu seinem Tod gearbeitet haben soll, mit seinen verschrobenen Proportionen lässt mich erschaudern. Mich beeindrucken Werke, die in mir etwas bewegen, einen Ausdruck finden, der mir neuartige Perspektiven und idealerweise eine bis dato unbekannte Welt eröffnet.

13.09.2020-
10.10.2020

NÄCHSTER BEITRAG "GEGENWARTSKUNST IM WESTLICHSTEN ÖSTERREICH", HIER.

TOBIS AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN (UNVOLLSTÄNDIG!!)
 
Ferdinandeum
 
Schönheit vor Weisheit Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissenschaft 27. September 2019 – 1. März 2020 | Karin Ferrari Trash Mysticism 14. Juni – 25. August 2019 | Kunst und Nationalsozialismus in Tirol 14. Dezember 2018 – 7. April 2019
 
Hospiz Sankt Christoph am Arlberg
 
Kartause 
 
Museum der Völker
 
Ungeheuer wild  8. Dezember 2018 –  18. August 2019 | Unergessen machen 17. März – 18. August 2019 | Maasai Baumeisterinnen der Ololosokwan 3. Mai – 18. November 2018
 
Galerie der Stadt Schwaz
 
Anita Leisz, Hans Christian Lotz 15. April – 11. Juni2016 | Herwig Weiser 14. November 2014 –  30.01.2016 | Fidelity 11. September – 7. November 2015 | Anne Speier 27. Juni –  15. August 2015 | Rebellion  25. April –  06. Juni 2015 | Heinrich Dunst 21. Februar – 11. April 2015 | Vogelsbergeriana 8. November 2014 –  31. Jänner 2015 | Silke Otto-Knapp 11. September –  26. Oktober 2014 | Why 7 ate 9  28. Juni –  31. August 2014 | Lucy Stein  12. April –  30. Mai 2014 | Heinz Gappmayr 7. Februar –  6. April 2014 | Dreiseitiger Fußball 13. November 2013 –  18. Jänner 2014 | Oswald Oberhuber 21. September –  31. Oktober 2013 | Pan und Plan 10. Juli –  6. September 2013 | Josephine Pryde 19. April –  8. Juni 2013 | Rens Veltman  13. Februar –  30. März 2013 | Mirjam Thomann 14. November –  19. Jänner 2013 | Johannes Porsch ft. Tanja Widmann 7. September –  26. Oktober 2012 
 
Kunstraum Innsbruck 
Krieg Kuratieren 15. Februar 2020 – 08. April 2020 | Naomi Rincon Gallardo* May Your thounder breake the Sky 7. Dezember 2019 – 1. Februar 2020 | Werkschau der Editionen. Ein Rückblick 2005 – 2018 16. November – 23. November 2019 | Clemens Krauss Vorzimmer 21. September – 9. November 2019 | Über das Neue Junge Kunst aus Wien 04. Juli – 31. August 2019 | Norbert Pümpel Mohau Modisakeng Ke Kgomo Ya Mohaste 5. September – 24. Oktober 2015 | Zhanna Kadyrova Alternations 27. Juni – 22. August 2015 | Daniel Ostrovski I want to die forever 11. April – 13. Juni 2015 |  Olaf Metzel  Sozialtapete 7. Februar – 28. März 2015 | Nasan Tur Schichten 7. November 2014 – 24. Jänner 2015 | Christina Lucas Todbringendes Licht 6. September – 31. Oktober 2014 | Kris Martin Index 4. Juni – 30. August 2014 | Beyond the Prozess 29. März – 24. Mai 2014 | Dani Gal Wie aus der Ferne 01. Februar – 22. März 2014 | Wim Botha Predicates 8. November 2013 – 11. Jänner 2014 | Marianne Vitale Huey, Dewey & Louie 14. September . – 25. Oktober 2013
 
Stadt Innsbruck
 
Ankäufe der Stadt Innsbruck 2016 | Ankäufe der Stadt Innsbruck 2017 | Ankäufe der Stadt Innsbruck 2018 
 
Plattform 6020
 
Sebastian Köck Goretexian 9. Juli bis 8. August | Julia Brennacher Spatial Encounters 3. Februar – 7. März 2020 | Ankäufe der Stadt Innbruck 2019 9. November 2019 – 4. Jänner 2020  | Robert Freund Untold Stories 30. September – 2. November 2019 | Benjamin Zanon Kopfmaschine 19. August – 21. September 2019 | Doris Grössl-Alpenheim Überall ist Nirgendwo 8. Juli – 10. August 2019 | Helmut P. Ortner Die Idee pulsiert 27. Mai – 29. Juni 2019 |
 
Taxispalais – Kunsthalle Tirol
 
Corita Kent Joyful Revolutionary 30. Mai – 11. Oktober 2020 | Lachen 06. Dezember 2019 – 13. März 2020 | Ökokino 23. August – 10. November 2019 | 36. Österreichischer Grafikwettbewerb 25. Mai – 14. Juli 2019 | Maryam Jafri Wege zur Knechtschaft neu geteert 09. Februar – 12. Mai 2019 | Sex  05. Oktober 2018 – 27. Januar 2019 | Nicholas Bussmann Amelica 01. Juli – 16. September 2018 | Lieben 16. März – 10. Juni 2018 | Acctentisms 30. September 2017 – 28. Januar 2018 | Judith Fegerl in charge 2. Juli – 27. August 2017 | 35. Österreichischer Grafikwettbewerb 2. Juli – 27. August 2017 | Sonia Leimer Autoterritorium 4. Märrz – 11. Juni 2017  | Herbert Hinteregger Untitled (Flow) 4. Märrz – 11. Juni 2017 |Jana Sterbak Life-Size 3. Dezember 2016 – 12. Februar 2017 | Martin Creed 10. September – 20. November 2016 | Mapping the Body Der Körper in der heutigen Lebenswelt 11. Juni – 28. August 2016 | Olaf Nicolai 7 Postkarten für Innsbruck 19. März – 29. Mai 2016 | Die Kräfte hinter den Formen Erdgeschichte, Materie, Prozess in der zeitgenössischen Kunst 12. Dezember 2015 – 28. Februar 2016 | Zenita Komad & das circleXperiment Wir 3. Oktober – 29. November 2015 | M+M 7 Tage 3. Oktober – 29. November 2015 | Roman Pfeffer brain twister(mazzocchio) 15. August – 20. September 2015 | 34. Österreichischer Grafikwettbewerb 15. August – 20. September 2015 | Welten im Widerspruch Zonen der Globalisierung 23. Mai – 2. August 2015 | Thomas Feuerstein Psychoprosa 7. März – 10. Mai 2015| Daniel Richter Chromos goo bugly 13. September – 23. November 2014 | Zeitsprung 24. Mai – 31. August 2014 | The Drawingroom 8. März – 4. Mai 2014 | Dorothee Golz Schlafzimmer und andere Versuchsanordnungen 14. Dezember 2013 – 23. Februar 2014 | Alicia Framis Framis in Progress 14. Dezember 2013 – 23. Februar 2014| Fremd & Eigen 28. September – 1. Dezember 2013 | 33. Österreichischer Grafikwettbewerb 10. August – 15. September 2013 | Caroline Heider Kokolores 10. August – 15. September 2013 | Gregor Sailer Closed Cities 18. Mai – 28. Juli 2013 | Shilpa Gupta will we ever be able to mark enough? 18. Mai – 28. Juli 2013 | Romana Scheffknecht 1982 / 2013 2. März – 6. Mai 2013 | Der Spiegel des Narziss Vom mythologischen Halbgott zum Massenphänomen 1. Dezember 2012 – 10. Februar 2013| Immer Bunter Aktuelle Malerei aus Österreich 8. September – 18. November 2012 | Michael Schmidt Lebensmittel 16. Juni – 26. August 2012 | Tal R Mann über Bord 17. März – 3. Juni 2012 | Brigette Kowanz in light of light 17. Dezember 2011 – 26. Februar 2012 | Vergangenes Begehren 15. Oktober – 4. Dezember 2011 | 32. Österreichischer Grafikwettbewerb 17. September – 2. Oktober 2011 | Nicol Six und Paul Petritsch Raum für 17 Minuten 17. September – 2. Oktober 2011 | Peter Sandbichler Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners 16. Juli – 4. September 2011 | Kriwet Yester ’n‘ Today 14. Mai – 3. Juli 2011 | Anonyme Skulpturen Video und Form in der zeitgenössischen Kunst 26. Februar – 1. Mai 2011 | Die Welt als Kulisse 11. Dezember 2010 – 6. Februar 2011| Thomas Scheibitz Der ungefegte Raum 25. September – 28. November 2010 | Jana Gunstheimer ‚Ich bin ein Schwein. Macht mich heilig.‘ 24. Juli – 12. September 2010 | Simon Wachsmuth Aporia/Europa 24. Juli – 12. September 2010 | Eating the Universe Vom Essen in der Kunst 24. April – 4. Juli 2010 | Kirstine Roepstorff Illuminating Shadows 7. Februar – 4. April 2010 | Claudia & Julia Müller Menschenzoo 4. Oktober – 22. November 2009 | 31. Österreichischer Grafikwettbewerb 5. September – 20. September 2009 | Paul Flora und der 1. Österreichische Grafikwettbewerb 1952 5. September – 20. September 2009 | Hans Weigand Panorama 26. Juni – 23. August 2009 | Olaf Holzapfel Das nomadische Kriterium 25. April – 14. Juni 2009 | Stefan Löffelhardt Tal Grund – The Valley Floor 21. Februar – 12. April 2009 | Ritornell Neun Geschichten 22. November 2008 – 25. Jänner 2009 | Šejla Kamerić 22. November 2008 – 25. Jänner 2009 | Mladen Stilinović 17. September – 2. November 2008 | Geta Brătescu28. Juni – 24. August 2008 | Ana Lupas 28. Juni – 24. August 2008 | Voice & Void 19. April – 8. Juni 2008 | Ernst Caramelle 17. Februar – 30. März 2008 | Monika Schwitte 17. Februar – 30. März 2008 | Heidrun Holzfeind 24. November 2007 – 20. Jänner 2008 | Kateřina Šedá 24. November 2007 – 20. Jänner 2008 30. Österreichischer Grafikwettbewerb 25. Oktober – 4. November 2007 | Georg Urban 25. Oktober – 4. November 2007 | There is no border, there is no border, there is no border, no border, no border,  no border, I wish 1. September – 14. Oktober 2007 | Maria Hahnenkamp Sechs Plakate 1. – 30. September 2007 | Ernst Trawöger Ockham versus Buridan 23. Juni – 5. August 2007 | Armin Linke / Renato Rinaldi / Piero Zanini Bruchstücke einer Alpen-Analyse work in progress 23. Juni – 5. August 2007 | Charlotte Salomon Leben? Oder Theater? 16. März – 3. Juni 2007 | Roman Ondák 19. Jänner – 4. März 2007 | Ulrike Lienbacher 25. November 2006 – 7. Jänner 2007 | Pavel Braila 25. November 2006 – 7. Jänner 2007 | Josef Dabernig 16. September – 5. November 2006 | Isa Genzken 10. Juni – 20. August 2006 | Oliver Ressler 5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela Großplakat am Landhausplatz Innsbruck, 5. Mai – 4. Juni 2006 | Esther Stocker 7. April – 21. Mai 2006 | Carola Dertnig 4. Februar – 19. März 2006 | Hans Scheirl Hans im Taxi – Inneneier Begleitprogramm 4. Februar – 19. März 2006 | Martin Walde 19. November 2005 – 15. Jänner 2006 | 29. Österreichischer Grafikwettbewerb 22. Oktober – 1. November 2005 | Pierre Bourdieu In Algerien. Zeugnisse der Entwurzelung 9. September – 16. Oktober 2005 | Jasmila Žbanić After After, Red Rubber Boots, Images From The Corner. Filme 9. September – 16. Oktober 2005 | Arbeit* A: ’aml. – E: work, labour. – F: travail. R: trud, rabota. – S: trabajo. C: laodong  4. Juni – 14. August 2005 | Charlotte Posenenske 19. März – 15. Mai 2005 | Carol Rama Appassionata 4. Dezember 2004 – 30. Jänner 2005 | Laura Horelli 26. Juni – 15. August 2004 | Florian PumhöslWachstum und Entwicklung 31. Jänner – 14. März 2004 | 28. Österreichischer Grafikwettbewerb Innsbruck 2003 25. Oktober – 5. November 2003 | Performative Installation # 1 Gegeben sind… Konstruktion und Situation 6. September – 19. Oktober 2003 | Variable Stücke Strukturen. Referenzen. Algorithmen 5. Juni – 11. August 2002 | The Baltic TimesContemporary Art from Estonia, Lithuania and Latvia 13. April – 23. Mai 2002 |Sanja Iveković Personal Cuts 7. April – 20. Mai 2001

EINE HERAUSFORDERUNG :::::: 

Eva Schlegel, Mirroring Stages in Confusion, 2018 (Auftragsarbeit des OÖ Kulturquartier für voestalpine open space in Linz, 2016) LIEBEN, Ausstellungsansicht TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol , 2018 © 2018 Bildrecht, Wien Foto: Günter Kresser

dIGI WühLTISCH

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