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Handgetippt und
handverlesen

U-n-d-?-W-i-e-w-a-r-e-u-r-e-W-o-c-h-e-s-o-?-W-i-r-h-a-b-e-n-u-n-s-a-u-c-h-d-i-e-s-e-W-o-c-h-e-b-e-m-ü-h-t-,-u-n-t-e-r-s-c-h-i-e-d-l-i-c-h-s-t-e-T-h-e-m-e-n-a-u-s-N-o-r-d-/-S-ü-d-/-O-s--t-/-W-e-s-t-i-n-d-e-n-A-l-p-e-n-u-n-t-e-r-e-i-n-e-n-H-u-t-z-u-b-r-i-n-g-e-n-,-a-b-e-r … Ihr seht, manchmal ist es gar nicht so einfach, den richtigen Einstieg zu finden. Man zögert und zaudert – und findet am Ende doch nicht die zündende Idee. Wäre doch alles so einfach, wenn man das ganze Gegrüble einfach outsourcen könnte. Outsourcen oder automatisieren? Ihr habt bestimmt auch schon ausgetestet, was ChatGPT zu (an dieser Stelle beliebiges Thema einfügen) sagt. Sollten auch wir uns eine Begrüßung für euch von der künstlichen Intelligenz schreiben lassen? Wir sprechen lieber über künstliche Intelligenz. Haben wir ja schon mal zum Thema Dall-E. Da gab's übrigens ein doch recht anständiges expressionistisches Porträt einer Katze mit Hut gratis dazu – findet ihr in unserem Newsletterarchiv. Zurück zur künstlichen Intelligenz: dass die Debatte auch in der zeitgenössischen Kunst hohe Wellen schlägt, ist klar. Es gibt die, die Bock darauf haben. Und die, die sich sorgen. Oder gerade um Urheberrechte streiten. Eine Einschätzung gibt es zum Beispiel hier. Oder hier. Wenn es Beispiele/ Anwendungsbereiche/ Anknüpfungspunkte in den Alpen gibt, erfahrt ihr es von uns. Für unsere heutige Newsletterausgabe haben wir uns ein Porträt von Donald Duck im Stile von Jonathan Meese anfertigen lassen. Kommt ganz ohne "Erz-" aus. Und der Inhalt unseres Newsletter bleibt natürlich handgetippt und handverlesen. What else?
DALL·E 2023-01-31 20.25.24 - eine porträt von donald duck im stile von jonathan meese
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Wisst ihr noch, dass es uns letzte Woche um ein bisschen Hoffnung ging? Das hatten sich die schon abgelaufenen Engadin Art Talks letzte Woche auf die Fahnen geheftet. Und mit seiner Präsentation des neuen Jahresprogramms macht auch das Museion in Bozen Hoffnung. Hoffnung auf ein paar gute Begegnungen. Treffen mit Kunst, etwa in der Ausstellung von Asad Raza und Shimabuku. Und Treffen mit anderen Interessierten. Denn Museumschef Bart van der Heide verfolgt in Bozen eine größere Vision: Das Museum soll mehr sein als eine Summe ihrer Ausstellungen. Deshalb wurden diskursive Veranstaltungen zuletzt massiv hochgefahren. Um das Haus hat sich inzwischen ein (Art) Club gebildet. Und eine ganze Community – so scheint es jedenfalls von außen. Ein Haus, das sich öffnet, das wollen auch die Tiroler Landesmuseen haben. Auch die haben vorgestern ihr Jahresprogramm veröffentlicht, das ihr hier sehen könnt. Erzählen werden wir euch davon demnächst. Ihr Zugehen auf Klimaaktivist*innen (mit #noclimartchange) macht jedenfalls auch Hoffnung. Hoffnung sollten mehr Museen machen. Und, um nochmal kurz zurück ins Museion zu kommen, wo aktuell noch die Ausstellung "Kingdom of the Ill" (im Bild) zu sehen ist: Im September ist dort die Hoffnung dann auch Programm. Was genau "HOPE", das dritte Kapitel des Langzeitprojekts Techno Communities, genau beinhaltet, werden wir wohl erst im Laufe des Jahres erfahren. Wir bleiben für euch in Innsbruck und Bozen dran.
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Die Hoffnung auf mehr Austausch zwischen Nord/Ost/Süd/West, also ein transalpines Begegnen, war und ist nach wie vor ein immenser Antrieb für uns vom Büro für Gegenwartskunst und diesen Newsletter. Austausch, der Berge und Ozeane überwindet, sieht man aktuell im Münchens Untergrund. Das Longega-Projekt hat sich dort, im MaximiliansForum, also einer mit zeitgenössischen Kunst bespielten Unterführung, eingenistet. Im wahrsten Sinne des Wortes und mit der „Osteria Dolasila“, einer feinen Stube, wo sich 15 Künstler*innen (Claudio Matthias Bertolini, Katie Jayne Britchford, Federico Delfrati, Oliver Hausmann, Nele Ka, Hyunsung Park, Peter Reill, Riccardo Rudi, Linnéa Schwarz, Asja Schubert, Thomas Silberhorn) des Longega-Residenzprogramms treffen. Longega, was? Das Projekt haben Fabian Feichter und Youlee Ku 2017 im Gadertal begründet, dort liegt auch das Hauptquartier. Jeden August lädt das Projekt südkoreanische, oberbayrische und Südtiroler Künstler*innen ein. Und weil’s ja ein Austausch ist, geht es auch für einen oder eine nach Südkorea. 2022 war es Judith Neunhäuserer, die die aktuelle Intervention im MaximiliansForum München auch mitkuratiert hat. Noch mehr Infos dazu findet ihr übrigens hier. Interessant für alle spontan Interessierten: Longega Project sucht für 2023 auch noch Bewerber*innen. Einsendeschluss: Ende April.
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WHAT'S ZUFÄLLIG?

Was wirft unser digitales Bildarchiv da aus? Vor bald einem Jahr hat die slowenische Künstlerin Jasmina Cibic ihre Ausstellung "Most Favoured Nation" im Museum der Moderne Salzburg, Standort Mönchsberg eröffnet. Es ging um politische Macht und die Instrumentalisierung der Kunst für Politik. Hier wartet ein kleiner Recap auf euch. Ab 16. März ist Cibic übrigens outdoor im High Line (eine ehemalige Bahntrasse, heute ein Park) in New York zu sehen.

Mehr zufällig Zufälliges findet ihr
wie immer drüben auf Instagram.
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Mehr auf buerofuergegenwartskunst.com

Bildcredits: (1) (c) BfG via Dall-E/Open AI (2) 2x c) BfG, Ausstellungsansicht "Kingdom of the Ill", Museion Bozen 3) 3x c) BfG, Ausstellungsansicht "Longega Project: Dolasila", MaximiliansForum München (4) c) BfG, Ausstellungsansicht "Jasmina Cibic. Most Favoured Nation", Museum der Moderne Salzburg.

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